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und leiſe entgegnete ſie:„Nein, ich möchte lieber zu Hauſe bleiben, aber ich muß ſingen und ſpielen.“
„Sie wohnen hier in E.2“
„Ja, bei meiner Mutter, die gegenwärtig krank iſt und die ich daher zu ernähren habe.“
„Armes Kind!“ vief Arthur, weich geſtimmt.„Wol⸗ len Sie mir wohl Ihre Wohnung ſagen?“ ſetzte er fragend hinzu.
Ohne Zögern nannte das junge Mädchen Straße und Hausnummer ihrer Wohnung, dann wandte ſie ſich weiter, ihr längeres Verweilen an der Seite des Baumeiſters war ſchon auffällig geworden.
„Sie wollen der Kleinen wohl einen Beſuch machen?“ fragte lächelnd der Aſſeſſor, nachdem das Harfenmäd⸗ chen weiter gegangen.
„In der That, ich bin dazu aufgelegt und glaube, daß man hier ein gutes Werk ſtiften kann, wenn man das wirklich reizende Mädchen veranlaßt, aus einer Stellung zu treten, in der es früher oder ſpäter tief herabſinken würde.“
„Aber, Freund, ſind Sie denn ſo feſt davon über⸗ zeugt, daß ſie nicht bereits tiefer geſunken iſt, als man nach ihrem Alter erwarten darf? Der Schein trügt leider oft ſehr, und ich glaube feſt, daß ein Mädchen nicht dieſe Art von Erwerb wählt, wenn es ſich nicht
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