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Der Herbſt kam heran. Der junge Baumeiſter ſuchte und fand mehrere Freunde, die das Leben ſo viel als möglich auszubeuten wußten. Mancherlei Vergnügungen boten ſich ihnen, und Arthur, der bisher ſo thätige Menſch, verwandte ſeine freie Zeit faſt ausſchließlich darauf, öffentliche Lokale zu frequentiren, Concerten und Bällen beizuwohnen, pünktlich im Theater zu er⸗ ſcheinen oder in der Mitte ſeiner neuen Bekannten dem Bacchus zu huldigen.
Aber auch dieſe Lebensweiſe war nicht geeignet, dem Baumeiſter wirklich angenehme Stunden zu be⸗ reiten. Die Zeit floh allerdings an ihm vorüber, ohne daß er Langeweile empfand, und oft vergaß er auch ſein Weh und beſchwichtigte das Sehnen in der Bruſt für Augenblicke; aber wenn er dann endlich ſpät in der Nacht heimkehrte und, aufgeregt von den Sinnengenüſſen, ſich ſchlaflos auf ſeinem Lager hin und her warf, dünkte ihm ſein jetziges Treiben ge⸗ haltlos und verächtlich, er ſelbſt erſchien ſich als ein dem Verſinken in gräßliche Leidenſchaften naher Menſch.
Und mit der ihm innewohnenden Geiſtesſtärke raffte er ſich wieder empor, fing an, ſeine Freunde und ihren Umgang zu meiden, erſchien nicht mehr bei allen öffent⸗
lichen Vergnügungen, ſondern lebte wieder ganz ſeinem


