Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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ergriff ihn, wo er ſo viel Liebe erfahren und man ſeine Gegenwart allſeitig als ein Glück betrachtete.

Unzufrieden mit dem Leben, das ihm bisher nur ſo wenig an wahren Freuden geboten, warf er die Bücher zur Seite und verſenkte ſich in ein langes Nachdenken über den Zweck des Lebens und die von demſelben zu erwartenden Genüſſe. Was hatte er von der Zukunft zu hoffen, wenn er, wie bisher, ſeine Zeit nur dem Emporſtreben in der Welt widmete? Der Ehrgeiz lag ihm noch fern, eine ſorgenfreie Exiſtenz hatte er erreicht, mit den Aeltern war er verſöhnt, er hätte glücklich ſein können, wenn nicht die Liebe zu Alice ihm ein herbes Weh zu bereiten im Stande geweſen wäre. Und ſie war für ihn unerreichbar, er durfte alſo auf Befriedigung des höchſten Wunſches nicht rechnen, ſomit erſchien ihm das Daſein reiz⸗ und freudlos. Vergeſſen konnte er ſie nie wieder, davon war er überzeugt.

Aber wie machte es mancher Andere, dem das Schickſal eine nie heilende Wunde geſchlagen? Er konnte in den materiellen Genüſſen des Lebens Erſatz ſuchen. Arthur hatte bisher nur wenig einem luſtigen Treiben nachgehangen, jetzt wurde der Vorſatz in ihm rege, ſich dem Vergnügen in die Arme zu werfen und ſo ſein Leid zu betäuben.