Teil eines Werkes 
1. Band (1869)
Entstehung
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Ich kenne ihn erwiderte Frau Soren traurig.

Du kennſt ihn? Jawohl, Du kennſt ihn! Aber er wird wohl unerfüllt bleiben, der Menſch iſt zu ſtarr⸗ köpfig.

Nein, Soren, das iſt er nicht, ſonſt hätte er uns nicht mehrmals von ſeinem Leben und Wohlergehen benachrichtigt.

Ach was, glaubſt Du denn, daß es ihm wohl ergangen? Heute geht es einem nicht mehr wohl in der Welt, wenn man nicht die Taſchen voll Geld hat; und wo ſoll er etwas hernehmen? Unterſtützt iſt er nicht worden und etwas zu verdienen hat er nicht gelernt; nur ein falſcher Stolz hindert ihn, uns zu nahen.

Nein, Soren, Arthur iſt zu gut und liebt uns zu ſehr, um uns fern zu bleiben, wenn er nicht triftige Gründe dazu hätte. Uebrigens glaube ich immer, daß er eines Tages hier als großer Mann erſcheint, jedenfalls bin ich aber ganz über ihn be⸗ ruhigt, ſeit ich weiß, daß er lebt und es ihm gut geht.

Beruhigt? Ja, Du biſt beruhigt! Aber gut geht es ihm nicht, dabei bleibe ich; er verſteht es nicht, ſich ohne Beihülfe durch die Welt zu arbeiten.

Nun, wir werden ja ſehen, wer Recht hat.