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Seine Frau und zwei junge Mädchen aus dem Dienſtperſonal ſtanden vor ihm.
„Du haſt wohl noch ordentlich Heimlichkeiten vor mir?“ fragte Soren ſeine Frau, gutmüthig lächelnd.
Während ſich die Mädchen entfernten, antwortete die Majorin:„Was Du nur denkſt! Wir wollten eben eine Arbeit unternehmen, bei der wir ungeſtört ſein müſſen.“
„So, ſo; nun ich will auch gleich wieder gehen. Es iſt heute Abend herrlich im Freien, kommſt Du nicht vor die Thür?“
„Ich habe keine Zeit; morgen zu Deinem Geburts⸗ tage treffen doch gewiß die Kinder hier ein, und da gibt es noch Mancherlei für die Hausfrau zu thun.“
„Ach ja, richtig, morgen iſt ja mein Geburtstag; damit ſtand auch wohl das Verriegeln der Thür in Verbindung? Weißt Du auch, daß ich nun ſchon ſiebzig Jahr alt werde?“
„Ja, lieber Soren, ich weiß es!“ antwortete die Gattin.„Wir ſind nun beinahe ſeit vierzig Jahren verheirathet.“
„Wer weiß, ob man noch einen Geburtstag erlebt, wir ſind nicht mehr viel nütze auf der Welt. Nur einen einzigen Wunſch möchte ich noch gern erfüllt ha⸗ ben, ehe ich ſterbe.“


