keiten zu bieten, welche zu einem Eheleben erforderlich ſind.“
„Ich bin glücklich und werde es bleiben, ſolange ich Deine Liebe beſitze. Mögen noch viele Jahre ver⸗ gehen, ehe ich ganz Dein ſein kann, Du wirſt mir treu bleiben, und ſomit kann nichts meinen Frieden ſtören“ ſchmeichelte Adelheid voll Zärtlichkeit.
„Dein vortreffliches Herz beſiegt immer wieder meinen Vorſatz, Dich zu meiden, Du liebes Weſen“, rief Arthur. „O, warum bin ich nicht reich und einige Jahre älter, dann würde uns nichts trennen!“
Adelheid lächelte und rief:„Du biſt ja Offizier!“
„Jawohl, Offizier!“ entgegnete Arthur bitter.
Ehe die Liebenden das Geſpräch fortſetzen konnten, knarrte die Thür, welche vom Hauſe aus nach dem Garten führte; die jungen Leute fuhren erſchreckt auf, Arthur verbarg ſich in der dunkelſten Ecke der Laube, vollſtändig verdeckt durch einen Tiſch, der die Hälfte des kleinen Raums einnahm.
Adelheid trat gefaßt ins Freie.
„Kind, es iſt längſt zehn Uhr durch und Du ſitzeſt hier noch immer in der kalten Abendluft. Du ſollteſt mehr auf Deine Geſundheit bedacht ſein“ ertönte eine Stimme dicht neben der Laube.
Arthur erkannte die Stimme des Obriſtlieutenants


