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hinter dem Rücken Deiner Aeltern ein Glück genieße, das ich frei und offen nicht ſuchen darf.“
„Aber genügt meine Liebe nicht, Deine Gewiſſens⸗ ſcrupel zu beſiegen? Dann glaube ich, Du liebſt mich nicht mehr!“ ſprach Adelheid ſchmollend.
„Deine Liebe macht meine ganze Seligkeit aus und nur dieſe allein kann mich verleiten, gewiſſenlos zu handeln“, antwortete Arthur düſter.„Doch“ fuhr er fort, „ſobald ich allein bin und nicht mehr Deine liebe Nähe mich ermuthigt, ſtellt ſich das Bild Deines drohenden Vaters vor meine Seele; ich muß mir ſagen, daß er in allen Punkten Recht hat und ich unehrenhaft handle, indem ich ihn hintergehe.“
„O Arthur, ſo ſpricht nicht wahre Liebe!“ rief Adel⸗ heid.
„Wie ſonſt?“ fragte Arthur.„Sieh“ ſetzte er langſam hinzu,„Deine Aeltern haben jede Zuſammenkunft zwiſchen uns ausdrücklich verboten und mir gedroht, falls ich ihrem Willen entgegentrete. Du, die reiche Erbin, die gefeierte Schönheit von K., könnteſt jeden Augen⸗ blick an der Seite der erſten Männer glänzen, und Du bindeſt Dein Geſchick an das eines armen Seconde⸗ lieutenants, der kaum das Jünglingsalter erreicht hat und noch lange Jahre warten muß, ehe er im Stande iſt, einer Frau eine Stellung und alle die Annehmlich⸗


