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Blick auf das Grab, aus ſeinem Auge ſprach die Ver⸗ zweiflung; und als er ſich dann flüchtig wieder abwandte, murmelte Frau Liewe vor ſich hin:„Da flieht der böſe Dämon, der meine guten Vorſätze in Betreff der Lie⸗ benden zuerſt untergrub. Möge ihn die Strafe des Himmels treffen!“
Graf Sacco hörte nichts von dieſem Wunſche; aber jedenfalls wurde er bereits von den Furien der Hölle gepeinigt, ſonſt wäre er wohl ſchwerlich dem Trauerzuge gefolgt.
Eine Anzeige an den Grafen Sacco⸗Sonnenhagen von dem Ableben Anna's hatte Stade nicht abgeſandt.
Die Jungfrau war eifrig dagegen geweſen; ſſie wollte, daß Julius nicht ſchon in der Heimat die Trauerbot⸗ ſchaft empfangen, ſondern daß Stade ſie ihm auf die ſchonendſte Weiſe mittheilen ſollte.


