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Spur entdecken laſſe, die ſie dem wahren Sachverhalt näher führen könne.
Mittels der ſchon am vorigen Abend gebrauchten Leiter kletterte ſie auf die Mauer. Wohl fand ſie hier noch reichliche Blutſpuren, aber ſonſt konnte ihr Auge nichts Außergewöhnliches gewahren. Doch indem
ſie ſich vornüberbeugte und in das Gras längs des—
Weges hinabſchaute, erblickte ſie ein zuſammengeknit⸗ tertes Papier. Vielleicht konnte das ihr Aufſchluß geben!
Mit einer Haſt, als habe ſie einen Schatz entdeckt, zog ſie die Leiter nach ſich, ließ ſie an der andern Seite hinunter, ſtieg zur Erde und ergriff einen zu⸗ ſammengefalteten, mit Blut getränkten Brief.
Sie ließ ſich nicht Zeit, in den Garten zurückzu⸗ kehren; ohne jedes Bedenken öffnete ſie auf der Stelle den werthvollen Fund und las die von Herzer entwor⸗ fenen und durch eine ſeiner Getreuen abgeſchriebenen Zeilen an den Grafen Sacco, wie ſie ſchon früher ange⸗ deutet wurden.
Das Auge der heftigen Frau erglühte in wildem Feuer, als ſie an die Stelle kam, wo ihre Tochter er⸗ wähnt und verhöhnt wurde.„Ha, Schändlicher“ rief ſie empört,„ich werde Deine Bubenſtreiche hinter⸗
treiben!“ Jetzt war ſie überzeugt, Sacco ſei derjenige


