Teil eines Werkes 
3. Band (1870)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

183

Herr Baron, trennen ſich unſere Wege. Ich darf Sie wohl nicht erſt daran erinnern, was Sie zu thun haben, wenn Sie wollen, daß Niemand erfährt, welcher Hand⸗ lungen Sie ſich ſchuldig gemacht haben.

Halt, rief Herzer,jetzt ſprechen wir in einem andern Ton zuſammen; betrachten Sie mich lediglich als Vorgeſetzten.

Gut, ſo werde ich Sie morgen früh beim Regi⸗ mentscommandeur verklagen. Ihre Verwundung und das Zeugniß des Gärtners Liewe müſſen meine Be⸗ hauptungen beſtätigen, der Wachtmeiſter Reimann kann auch ein Wörtchen mitreden. Sie ſehen ein, daß Sie ſich als Offizier unmöglich gemacht haben.

Ich werde Sie zur Rechenſchaft ziehen.

Mit einem Ehrloſen ſchlage ich mich nicht, und daß Sie Ihre Ehre verſcherzt haben, werde ich nöthigen⸗ falls beweiſen.

Ha, ſo verfolge ich Sie bis an das Ende der Welt!

Ich fürchte Sie nicht, im Gegentheil mögen Sie ſich in Acht nehmen, mir wieder vor die Augen zu kom⸗ men, denn zum zweiten Mal würde ich keine Rückſicht walten laſſen.

Damit wandte der Freiwillige dem Baron 6 Rücken.