Teil eines Werkes 
3. Band (1870)
Entstehung
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Aber was hält Sie denn feſt?

Hier meine rechte Hand ſitzt in einem Eiſen!

Herr Lieutenant, ſo gern ich jedem Hülfsbedürf⸗ tigen beiſtehe, ich darf Ihnen meine Dienſte nicht weihen Ihre Anweſenheit hierſelbſt ſagt mir, daß Sie eine ſchlechte That begehen wollten, und Ihre Beſtrafung iſt eine gerechte.

O haben Sie Mitleid, ich will Ihnen Alles ge⸗ ſtehen.

So beginnen Sie erſt mit Ihrer Beichte!

Ich kann nicht mehr ſprechen.

Dann erholen Sie ſich erſt, wir haben Zeit.

O Grauſamer, bald kommt der Gärtner.

Das glaube ich kaum; es iſt ſpät, er wird bereits ſchlafen.

Ich ſagte Ihnen ſchon, daß er gerufen wird.

Ah ſo! Sie waren ſchon öfter hier im Garten?

Der Baron antwortete nicht.

Weshalb lauerten Sie vor vierzehn Tagen dem Fräulein Liewe in einer Laube auf, nachdem Sie mich hatten zum Wachtdienſt befördern wollen? Was ſollten Ihre unverſchämten Worte gegen die junge Dame be⸗ deuten? Was bezweckte Ihr Geſchmatz mit den Lippen, als wenn Sie küßten?

Herzer ſah augenblicklich ein, daß der Graf von all