Zeit mit nach Sonnenhagen“ begann der Oheim;„ich werde für Dich um Urlaub anhalten.“
Julius wollte davon nichts wiſſen, ſondern meinte, daß er unmöglich dem Schwadronschef ſchon wieder zumuthen könne, ihn zu beurlauben.
Lachend entgegnete der Oheim:„Was macht ſich der Rittmeiſter daraus, ob Du in der Garniſon an⸗ weſend biſt oder nicht! Er hat Soldaten genug zu befehligen.“
Der junge Soldat ließ ſich durch dieſe Meinung nicht zur Aenderung ſeines Willens bewegen, ſondern behauptete, daß es gegen alle militäriſchen Regeln ver⸗ ſtoße, wenn er, eben krank geweſen, wieder nach Hauſe reiſen wolle.
Die Mittagszeit rückte heran und noch immer lei⸗ ſteten die beiden alten Herren dem jungen Soldaten Geſellſchaft, deſſen Trübſinn ſich auch in ihrer Nähe nicht legte.
Endlich war der Oheim bereit, aufzubrechen, als der Diener des Freiwilligen erſchien und dieſem ein zierliches Billet überreichte.
Julius erröthete, der Brief trug den Poſtſtempel S.
„Du ſcheinſt viel mit Damen zu verkehren!“ be⸗ merkte der Onkel.
Julius antwortete nicht, ſondern erbrach das
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