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„Das iſt kein leichtfertiges Mädchen!“ dachte er bei ſich und eine tiefe Trauer zog dabei in ſein Herz. Er fürchtete, zwei jugendliche Herzen gebrochen zu haben.
Als die Brüder bei dem Freiwilligen anlangten, trafen ſie dieſen in einer noch düſterern Stimmung als am vorigen Abend, doch befand er ſich außer dem Bette.
Sein Vater, der die Angelegenheit, in welche nun auch er verwickelt worden, gar zu gern nach Möglich⸗ keit aufgeklärt hätte, weil er durchaus frei überblicken wollte, wie ſich das Verhältniß ſeines Sohnes zu der jungen Dame geſtaltet habe, die einen höchſt gewinnenden Eindruck auf ihn gemacht, kam nach kurzer Einleitung wieder auf das am vorigen Abend behandelte Thema zurück. Doch ſowie er davon angefangen, wurde Ju⸗ lius noch finſterer, eine maßloſe Erbitterung gab ſich in ſeinem Weſen kund und heftig rief er:„H bitte, bringt mich nicht um meinen letzten Frieden! Jedes Wort, das Ihr über jene Verirrung ſprecht, mahnt mich an
meine Erniedrigung und treibt mich am Ende noch zum Wahnſinn.“
Mißvergnügt ſchüttelte der alte Herr den Kopf, doch zwang er ſich zum Schweigen.
„Ich halte es für das Beſte, Du reiſeſt auf einige


