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Ihnen nur wiederholen, daß ein unglückliches Mißver⸗ ſtändniß, das ſich vielleicht löſen läßt, hier vorwalten muß.“
„Ihr Antheil iſt mir gleichgültig! Wenn Sie an ein Mißverſtändniß glaubten, ſo hätten Sie dieſes heben ſollen, bevor Sie hier erſchienen, um meine Tochter in ein zweifelhaftes Licht zu ſtellen. Aber ich kenne den Werth Ihrer Ausflüchte. Seien Sie übrigens über⸗ zeugt, daß ich jetzt Ihren Sohn viel zu unwerth für meine Tochter halte und daß keine Macht der Erde mich bewegen würde, ſie ihm anzuvertrauen. Das ſagen Sie ihm! Setzen Sie aber gleichzeitig hinzu, daß ich mich für jede Unbill, die er ihr zufügt, rächen werde, und zwar in einer Weiſe, wie er es verdient.“
Der Graf kam durch das feſte und achtunggebie⸗ tende Auftreten der gewöhnlichen Frau in Verlegenheit. Etwas unſicher erwiderte er:„Sie verkennen meinen Sohn; noch jetzt hängt er mit der innigſten Liebe an Ihrer Tochter, aber irgend etwas, das ich nicht er⸗ gründen konnte, erregt ſeinen Zorn gegen ſie.“
„Sparen Sie ſich dieſe ungereimten Betheuerungen gütigſt, Herr Graf, ich habe alle derartigen Verſicherungen gründlich ſatt. Uebrigens kann Ihr Herr Sohn wohl bezeugen, daß ich von vornherein ſeinen Bewerbungen keinen Beifall zollte; auch habe ich ihm ja ausdrücklich


