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er an, das Gebot des Arztes diente ihm als Vorwand der Abweiſung. Ihm war ja jedes Menſchengeſicht eine läſtige Erſcheinung, nachdem das ſchönſte, welches er je geſehen, ſich ihm als Aushängeſchild eines tief verkommenen Innern gezeigt hatte.
Gegen Abend traf ſein Vater mit dem Oheim in S. ein und bald darauf ſuchten ſie den Sohn und Neffen auf.
Die alten Herren erſchraken nicht wenig, als ſie erfuhren, daß der letztere bedenklich erkrankt und von dem Arzt jede Störung durch Beſuche als ſchädlich für ihn bezeichnet ſei. Ihnen gegenüber, als nächſten Ver⸗ wandten, konnte indeſſen ein ſolcher Ausſpruch unmöglich Geltung finden, und ſo ließen ſie ſich denn in das Schlafgemach des Leidenden führen.
Der Freiwillige war inzwiſchen durch die Ruhe eines längern Schlafs körperlich wieder merklich ge⸗ kräftigt, das Fieber hatte ihn verlaſſen, ſodaß ihm nur die Schmerzen der Seele geblieben waren. Aber dieſe drückten ihn auch völlig darnieder.
Sein Vater vergaß, was ihn eigentlich nach dem Garniſonsorte des Sohnes geführt hatte, als er dieſen erblickte. Die Geſichtszüge des letztern drückten das Weh vollſtändig aus, welches ſein Herz ergriffen, er war während weniger Stunden in einer Weiſe ver⸗


