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darauf geweſen, vor ſeinen Kameraden für den unwi⸗ derſtehlichen Eroberer jedes Mädchenherzens zu gelten, und jetzt präſentirte ſich ihm ein junger, auf dem Felde der Liebe noch gänzlich unbewanderter Mann dort als Sieger, wo er eine entſchiedene Niederlage erlitten hatte, ja, dieſer Jüngling wagte es ſogar, ihn zu verhöhnen, indem er darauf hinwies, daß es ihm gar keine Mühe gekoſtet, ſich bei der Dame Zuneigung zu erringen, die ihm widerſtanden.„Sie haben Recht!“ rief er.„Daß ich ſie nur als Spielzeug betrachtete, ſah ſie wohl ein, von Ihrem ſchüchternen Anbeten hofſt ſie jedenfalls mehr.“
„Wenn ſie mich auch nicht als einen ſchüchternen Anbeter kennen lernte— dazu hatte ſie keine Gelegen⸗ heit— ſo gefiel ihr doch vielleicht meine Bildung, die ich durch ein rückſichtsvolles Benehmen documentirte“, wandte der Graf beißend ein.
„Alſo Ihre Bildung gründet ſich auf das Bevor⸗ zugen von Nähmamſells?“
„Nein, aber ſie verbietet mir, junge anſtändige Damen als Dirnen zu betrachten oder ſie dazu zu erniedrigen!“
„Was ſoll dieſe bedeuten?“ brauſte Herzer auf.
„Daß ich nich für zu gut halte, meine Ehre durch


