Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Vergebens lag Bernhard zu den Fuͤßen der

Richter, vergebens wuͤnſchten dieſe ſelbſt, den Un⸗ glucklichen zu retten; er hatte mit ſeinem eigenen freien wiederholten Geſtaͤndniß ſich ſelber gerichtet. Daß er den Grafen umbringen wollen, daß man ihn mit entbloͤßtem Saͤbel uͤber ihm gefunden da war keine Huͤlfe! Der Feldprediger kam, die Brüder riſſen ſich von einander, Grüß den Vater! rief Erwin dem troſtloſen Bernhard nach, der am Arm eines Offüziers hinausſchwankte, und ſag' ihm, ich ſei vor'm Feind geblieben! O, haͤtt' es Gott gewollt!

Er wurde hinausgefuͤhrt hinter den Huͤgel, wo das Commando aufmarſchirt ſtand.

Den andern Tag kam ein Schaͤfer mit ſeiner Heerde uͤber die Haide, und traf am Huͤgel eine alte Frau, welche das verſtreut zertretene Stroh des Lagerplatzes durchſuchte. Na, Ihr ſeid wohl froh, daß die fort ſind, Mutter? Gott ſei Dank, ſagte ſie; aber ſie haben auch gar nichts liegen laſſen. Ja, lachte er, das ſieht den Soldaten nicht ahnlich. Was iſt denn das fuͤr