Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Wenn ich auch nur erſt ſo recht darunter bin! dachte Erwin. Zwei junge blanke Ritter ſaßen im lebhafteſten Geſpraͤch auf einer Bank. Die tra⸗ gen gewiß das Vaterland im waͤrmſten Herzen! Wie herrlich müͤßt' es ſeyn, ſchon Thaten wie ſie gethan zu haben, und von der letzten Schlacht zu reden, wo ſie noch unwillig mit den Tyrannen ziehen muß⸗

ten. Wie begeiſtert muͤſſen dieſe erſt in die Zeit

und in die Zukunft blicken! Unwillkuͤhrlich blieb er hinter ihnen ſtehen und ſchaͤmte ſich nicht zu hor⸗ chen. Aber wie wurd' er beſtraft!

Ich gebe dir mein Wort, Herr Bruder, ſagte der Eine, haͤtte der Braune nicht die verdammten Haſenhacken; es waͤre das ſchoͤnſte Pferd in der gan⸗ zen Armee.

Auf Ehre, verſetzte der Andre, meinen Ungar und acht Dukaten zu! Weiter nicht einen blaſſen Deut! Damit iſt die Maͤhre doppelt bezahlt.

Wie aus den Wolken gefallen, vernahm Er⸗ win dieſe Reden. Es ſchien ihm eine Gotteslaͤſte⸗ rung, inmitten alles erhabenſten Aufſtrebens Pferde handel zu treiben. Der Gedanke, daß zwei Caval⸗ lerieoffizieren ſolch ein Gegenſtand ſo nahe ſey,

konnte ihn nicht beruhigen. Er war vom heutigen