Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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unheildrohendes Geſpenſt, welches ihm den Spiegel ſeiner eigenen Zukunft vorhielt. Dafuͤr Freiheit, Gedeihen, Lebensgluͤck und Luſt aufgeben? Und alles das um eines betaͤubenden Sinnenrauſches willen? Die Flamme einer einzigen Stunde ſollte all ſeiner kommenden Jahre vielverſprechende Bluͤthen zu Aſche brennen? Konnte er das vor ſich verantworten? Und konnte er es vor Vale⸗ rien, wenn er ſie durch ein unbeſonnen geknuͤpftes Eheband mit ſich, durch ſich ungluͤcklich machte? In welchen Abgrund blickte er hinab! Aus dieſer Tiefe war kein Entrinnen; wenn ihn nicht eine maͤchtige Hand emporzog. Aber alle Verheiſſun⸗ gen ſchienen ſich in Rauch und Nebel aufzuloͤſen; und die Fittige ſeines Geiſtes fuͤhlte er gelaͤhmt durch Valeriens truͤbe Blicke, durch ihre ſchwei⸗ genden und lauten Vorwurfe; durch die Selbſt⸗ qual des eigenen Anklagens, Losſprechens und Wiederverdammens. Eins oder das andre! rief er aber es muß zu Ende!

Er dachte nicht daran, ihr ſein Wort zu brechen; aber ſie zur Wuͤrde einer Frau Kammerjunkerin zu erheben, und allen Entbehrungen auszuſetzen, wel⸗ chen ſie beim gegenwaͤrtigen Zuſtand ſeiner Finan⸗