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ſogar ſein Reitpferd hat aufopfern muͤſſen. Die
Vergleichungen, welche er anſtellt, die Entbehrun⸗ gen, welche er empfindet, vergiften ſein Gemuͤthz
und ſo haben wir aus den erbaͤrmlichſten Urſachen eine misvergnuͤgte Ehe mehr zu den unzaͤhligen.— Ich bin kein Verehrer des maͤnnlichen, kein Schmeichler des weiblichen, kein Lobredner des ganzen menſchlichen Geſchlechts, und ſage zu der Maſſe, welche nicht viel taugt: Am beſten thut ihr, gar nicht zu heirathen, denn mit eurer Ver⸗ mehrung iſt der Welt wenig gedient. Wollt ihr aber doch heirathen, ſo bleibt in eurer Sphaͤre, welche Egoismus und Habſucht iſt; und heirathet Geldſummen: denn das ſind ſolide metallne Baͤn⸗ der, welche eure innre Armuth verzieren, und zum wenigſten die Scheidung ſchwierig machen.
Sie ſind ein Feind der Weiber und des Ehe⸗ ſtandes, ſagte Erwin.— Gott verzeihe Ihnen dieſe Laͤſterung wenn er kann, war Serravals Ant⸗ wort. Ich bin ein großer Verehrer der Damen und uberzeugt, daß die Ehe zur Bildung und Er— ziehung des Menſchengeſchlechts, zur Verbeſſerung des geſellſchaftlichen Zuſtandes eine der vornehmſten Bedingungen iſt. Wenn ich ſelber mich fuͤr dieſen


