Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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gen und der Voigt weiß nicht, wie er die zerriſſe⸗ ne Schlagwirthſchaft wieder herſtellen ſoll; aber da⸗ fuͤr hat der Rittmeiſter die Jagd, eine Meute, und einen Jaͤger, der den halben Mond blaſt.

Die Frau Rittmeiſterin empfaͤngt uns in einem Saal, deſſen Heiterkeit mit ihrer Laune gewaltig contraſtirt. Ich lobe die ſchoͤne Lage des Guts; ſie ſeufzt und klagt uͤber die Einſamkeit. Der Mann will das nicht zugeben, und rechnet die Nachbar⸗ ſchaft her. Ja, ſagt ſie mit dem Ausdruck des Aer⸗ gers, Du amuͤſirſt dich mit deinen Jagdgenoſſen, und wenn ihr wochenlang drauſſen in der Wildniß umherzieht, ſo mogen unterdeſſen die Frauen zu Hauſe vor langer Weile umkommen. Seine Ant⸗ wort und ihre beißige Gegenrede bewieſen mir klar, daß auch hier das eheliche Gluͤck ſchon wieder ſeine Abſchiedscarten ausgetheilt und andern Gaͤſten Platz gemacht hatte.

Der Mittagstiſch war reichlich beſetzt, aber das Wenigſte genießbar. Drei große Maulaffen als Livreebediente maskirt, rannten gegen Wand und Thuͤren, riſſen ſich die Schuͤſſeln aus den Fuaͤuſten, traten einander auf die Fuͤße; der Herr vom Hauſe fluchte heimlich; ſie wurde roth und blaß; ich be⸗