Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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Wird prolongirt! rief Erwin, und dankte dem Him⸗ mel, als ſein Franz ihn durch die Nachricht erloͤſte, daß geſattelt ſeyo. Hab' keine Zeit jetzt! komm morgen oder beſſer niemals wieder! Damit fuhr er nach Rappe und Reitpeitſche, dann wie ein Blitz zur Thuͤr hinaus; raſch aufs Pferd, und fort mit dem Polacken, als waͤren alle vaͤterliche Zornbriefe und alle verfallene Wechſel der ganzen Welt hinter ihm drein.

Nach einer Stunde des wildeſten Jagens hielt er endlich den dampfenden Braunen an, ſah umher, und fand ſich auf einer ziemlich oͤden Straße mit⸗ ten im Walde, den nur hin und wieder ſchmale Durchblicke ins Thal aufheiterten. Ach, ſeufste er, wer doch einmal ſo zur Welt hinausfegen, und all den Lumpenkram dahinten laſſen koͤnnte! und daß man auch nicht auf eine Weile von ſich ſelber los kann! Langſamer und nachdenkend zog er wei⸗ ter. An einem ſteinigten Haidhuͤgel, wo das Dik⸗ kicht heller wurde, wollte er eben aus dem Walde herausbiegen, als er vor ſich ein paar Pferde den Hohlweg heraufſchnauben hoͤrte, die auch gleich da⸗ nach ſichtbar wurden. Verwundert erkannte er Ser⸗ raval, der ſich ebenfalls ſeiner Seits freute, ihn