Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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ſchlimm weggekommen. Dabei ſah ſie Erwin an, als erwartete ſie ſeinen Widerſpruch. Es lief ihm warm uͤbers Herz, den geliebten Namen zu hoͤren. Warum? fragte er befangen und geſpannt.

Sie wollen, verſetzte ſie mit einem feinen Laͤ⸗ cheln, das trotzige Koͤpfchen doch nicht durch mich

erſt kennen lernen? Sie hat eine liebenswuͤrdige

innige Lebhaftigkeit, und Geiſt genug, ſelbſt mit dem Hoͤchſten vertraut zu ſein. Aber Herz und Kopf ſind ewig bei ihr auſſer allem Gleichgewicht. Ich glaube, daß ſie zu lieben weiß, was Adamine ſicher nicht kann. Aber dagegen ſind Valerie und das Gluͤck einer dauernden Verbindung weiter von einander als Nord und Suͤd.

Wenn ſie wuͤßte, wem ſie das ſagt! dachte Er⸗ win; ſtellte ſich zu ritterlicher Vertheidigung ſeiner Dame in den Buͤgel, und wollte eben mit einem heftigen Satz losrennen; aber ſie legte ihm ſchnell die kleine weiße Hand auf den Mund: Nur ſtill! nur ſtill! ich habe ſie ſchon genug verklatſcht; laſſen Sie uns nicht noch daruͤber zanken.

Es war ihm nicht entgangen, daß die Baronin mehrmals inne gehalten, heftig gezuckt, und ſich Gewalt angethan hatte, fortzureden; auf etwas ſo