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heit ſaß ſie allein und, wie es ſchien, ganz muͤßig in dem weiten daͤmmernden Gartenſaal; auf der ſonſt ſo lachenden Stirn ſchwebte ein Gewoͤlk, mehr tiefe Wehmuth als Verdruß ankuͤndigend. Die Unterhal⸗ tung lahmte peinlich in den langweiligſten Bahnen hin; einer ſchoͤnen geiſtreichen Frau gegenüber das unleidlichſte was man ſich denken kann. Erwin fuͤhlte ſich gedemuͤthigt und verlegen; er nahm den Bauriß zu Huͤlfe. Ach, ſagte ſie, ich hab⸗ es beinah ſchon aufgegeben; wozu auch die unnutze Verſchoͤne⸗ rung eines Orts, an den ich mich doch nicht vergra⸗ ben werde, wenn ich auch von hier weggehe!
Ich erſchrecke gnaͤdige Frau, rief er, Sie ſpre⸗ chen dies Wort mit einem Ernſt aus—
Der wie Ernſt klingt?— Je nun, das koͤnnte ja ſeyn. Was ſoll ich laͤugnen, daß ich mich hier nicht recht an meinem Platz fuͤhle.
Aber ſo ploͤtzlich? Sie ſchienen doch ſonſt hier ſehr zufrieden.
Weil ich mir es ſelbſt einzubilden ſuchte. Das geht eine Zeitlang, wie alles in der Welt. Mit deſto groͤßerm Ueberdruß ſieht man nachher auf ſo verdrießliche Arbeit zuruͤck, wenn man endlich Luſt und Kraft verliert, immer das naͤmliche Rad gegen den naͤmlichen Strom anzutreiben.
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