nen ſagt, und vor allen Dingen fahren Sie fort, der Frau von Lambiel den Hof zu machen.
Fortfahren? Da muͤßte ich erſt anfangen.
Nun, ſo fangen Sie denn an; aber ſo, als ob Sie in Ihrem Leben nichts anders gethan haͤtten. Das ſchmeichelt, reißt hin, gewinnt. Nichts leichter auf der Welt, als eine Frau uͤberreden, daß man nur an ſie gedacht. Nurnichts von vorn anfangen, das iſt langweilig und ermuͤdet. Mit einem Sprung in medias res!— Es mag ein Kunſtſtuͤck, allen⸗ falls ein Wageſtuͤck ſeyn, aber der Weg ans Ziel iſt von da aus nur der halbe. Hegen Sie Bedenk⸗ lichkeiten, dieſe, jene, dann iſts freilich ein anders, aber dann muͤſſen ſie auch nicht vorwaͤrts wollen. Sie haſſen die Protectionen. Aber die Gunſt einer ſchoͤnen Frau iſt am Ende ja doch nur ein ruͤhmlich eroberter Beweis mehr vom Verdienſt des Beguͤnſtig⸗ ten; und den Mann von Geiſt wuͤrdigt es me herab, wenn er die Waffen der Gewoͤhnlichkeit auch einmal mit dem kuͤhnen Entſchluß ergreift, ſich uͤber jene hinaufzuſchwingen.
Erwin war keinesweges ſo ruhig als er ſcheinen wollte. Die Gleichgultigkeit des Fuͤrſten, welche er wenig beachtet, der Hohn des alten Großohms,


