Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Menſchen, daß er faſt in allen Faͤllen den einsigen Moment, wo er einen freien Entſchluß faſſen kann, mit Zoͤgern und Abwarten verliert. Wer gans dumm iſt, begreift das nicht einmal hinterher. Der maͤßig Beſchraͤnkte ſieht es aber, wiewohl zu ſpaͤt ein, und troͤſtet ſich uͤber den Fehlgriff mit der Selbſt⸗ taͤuſchung, daß die Gelegenheit wiederkommen werde. Allein das geſchieht niemals. Nun tappt er eine Weile im Blinden herum, laͤßt ſich dann von den umſtaͤnden lenken und gaͤngeln, die er in jenem Moment regieren konnte, wenn er wollte; und rennt endlich mit einer Inconſeguens irgendwo auf den Strand.

Das nennt man denn einen Entſchluß. Ja, wenn die Menſchen ſich zur rechten Zeit wirklich ent⸗ ſchließen koͤnnten, dann waͤre vieles anders. Dazu gehoͤrt aber eine ganz andere Rage. Nerv iſt ein ſelten Ding, und heut zu Tage gar eine Contre⸗ bande, die man nicht gern im Hauſe hat. Die Gedankenzoͤllner haben mit ihren Spuͤrhundsnaſen den geiſtigen Geruch im Augenblick weg, und dann iſt der Schmuggler geliefert.

Aber Gedanken ſind zollfrei, laͤchelte der Sn merherr.