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Die Antwort des Großoheims rief den ungedul⸗ digen Erwin zu ſeiner neuen Beſtimmung. Der Brief enthielt zugleich die Nachricht, daß ſein Vetter Wolf als Jagdjunker angeſtellt ſey, und auch fuͤr Bernhard eine ſolche Ernennung auszu mitteln leicht ſeyn duͤrfte.
Gott ſoll mich bewahren! ſagte dieſer ſehr ernſt⸗ haft mit einem ruhigen Blick zum Major; ich habe mein Brod verdienen gelernt, und will es wohl auf anderm Wege finden. Erwin laͤchelte; er glaubte, die voreilige Aeuſſerung dadurch am ſiegreichſten zu tadeln.
Der Augenblick kam, wo er die Hand ſeines Vaters zum letztenmal an ſeine Bruſt druͤckte.— Gedenke meines Raths, meiner Bitten, meiner Warnungen, ſagte der geruͤhrte Alte.— Das ehr⸗ wuͤrdige Bild dieſes grauen Haupts— ſchwur Erwin in ſeinem Innern, als er ſich aus den Armen des Vaters losmachte— ſoll nie aus meiner Seele weichen. Die Tugend iſt ein erhabener Gedanke, und ich will fuͤr große Ideen leben!— Er ſah vergnuͤgt in den Staub der endlich rollenden Raͤder, vergnuͤgt in die Abendſonne, welche von Gebirg
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