Teil eines Werkes 
14. Band, Sommermalven : Erzählungen und Novellen : 1. Band (1832)
Entstehung
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nur Ehre, und wenig Vermoͤgen hinterließ. Seine Wittwe fordert daher mit Thraͤnen ihr Darlehen, ihr einziges Erbtheil zuruͤck; oder nur einen Theil deſſelben, wenn das Geruͤcht gelogen haben ſollte, das Sie als einen in des äͤgyptiſchen Vicekoͤnigs Dienſte reich ge wordenen Mann ſchilderte. Denn nur Geruͤchte konnten die Leitfaͤden unſers Betragens ſeyn, da wir auf zwanzig Briefe, die wir nach Aleran⸗ drien und Cairo ſendeten, keine Antwort von Ihnen erhielten. Endlich, meine Mutter ſtand auf dem Punkte, das Letzte, ihr Haͤus⸗ chen, ihre Einrichtung, zu verlieren, faßte ich den Entſchluß, Sie ſelbſt aufzuſuchen. Ein Urlaub von ſechs Monaten wurde erbeten; ich ſchiffte mich zu Marſeille ein, kam nach Aleran⸗ drien. Man wies mich nach Cairo. Daſelbſt erfuhr ich, daß Sie, Ihrer Geſundheit wegen, ſich nach Rhodus begeben; erfuhr, daß Sie, ſchon ſeit geraumer Zeit einen andern Glau⸗ ben, einen andern Namen angenommen. Dieſe Nachricht haͤtte mich zum bewogen,