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gels Stimme, und Du dauerſt mich; darum bleibe ich bei Dir, und will Dich führen, bis Du mir ſagſt, es ſey genug⸗ Woher kommſt Du jedoch, und wohin gedenkſt Du?“— Der Greis verſetzte:„Ich will nicht mein Leid abſingen, und Du begriffeſt es nicht, aber ich will mein letztes Stück⸗ lein Brod ſuchen, und ein Pfülb in einem Spittel, daß ich ruhig ſterbe, und nicht von frevelhafter Diebeshand meine Nothdurft empfangen muß. Darum bin ich aus dem ver⸗ fallenen Hauſe gekrochen, worinnen ſie mich ätzten, und mein Wächter ſah es nicht. Aber dieſe Augen, dieſe von Schmerz getrübten Augen ſahen eben nicht weiter, als den gelben Streif des Fußpfades, und wer an mir vorüberkam, ſchickte mich mit einem„Gott helf“ weiter, und ſo gerieth ich endlich in die Matten, in den Sumpf, wo ich den Wan⸗ derſtecken verlor, in den ſteilen Forſt, wo ich Dich fand, Deine Stimme vernahm und erkannte, und bei Dir Schutz ſuchte, ein abgeſtorbener Pilgersmann.“— Dem Greis zuhörend, nickte Poppele mit dem Kopfe, und ſprach dage⸗ gen:„Du gingſt fehl, weil der helle Sonnenſchein Deine Nacht iſt; ich war verirrt mit klaren Augen, denn die Menſchen, denen ich in die Hände lief, waren boshaft, wie die alte Euſtachia, und ich hatte ſchön fragen, wo des Würtemberger Grafen Schloß ſey. ſie jagten mich rechts und hetzten mich links, bis ich auf des Berges Dach ſtand, und die ganze Welt vor mir hatte. Wie groß iſt die Welt! der Kopf wurde mir drehend, und Du kamſt recht, daß ich mich an Dir hielt, ſo wie ich Deine Krücke wurde. Aber es dämmert, laß uns gehen.“— Seufzend erhob ſich der Alte, den unſichern Fuß zögernd vorwärts ſetzend, und klagte halblaut:„Es ſtreicht die Abendluft und der Kauz fliegt aus ſeiner Höhle, weil die Nacht ihn ſehend macht, ob ihn ſchon der Tag geblendet. Man ſchilt Dich arm, Du graues Käuzlein, und doch biſt Du reich, gegen mich Un⸗


