Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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ten ſcheint. Der Unwuͤrdige beruhige ſich jedoch. Seine Mutter wird auch ohne ſeine Huͤlfe ihr Daſeyn friſten. Maria's Bruder iſt durch ein Wunder gegenwaͤrtig. Die Gnade ſeines Mo⸗ narchen hat ihm Guͤter, einen andern Namen gegeben; aber ſein Herz iſt das alte, wuͤrdige, tapfere geblieben. Er wird ſich der Schweſter annehmen, und wenn er nicht mit dem Saͤbel in der Fauſt von dem treuloſen Gatten, von dem undankbaren Sohne Rechenſchaft fordert, ſo hindert ihn nur an dieſer ernſten Pflicht die Fuͤrbitte eben der mißhandelten Gattin, der verachteten Mutter! Meine Geſchichte iſt zu Ende, und fuͤr die Wahrheit jedes Worts buͤrge ich mit Ehre und Degen.»

Er entfernte ſich mit einem triumphirenden Blick auf den Grafen, der wie ein blaſſes Steinbild mit niedergeſchlagenen Augen und zitternden Fuͤßen vor den Damen ſtand. Meinen Wagen!» rief die Feldmarſchallin mit funkelnden Augen dem Portier zu:Der Sohn der Abentheurerin, die noch lebt, der wan⸗

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