Bleib bei uns,» riefen Alle:«was willſt Du in Deinem traurigen Walde? hier iſt Freude! hier iſt Luſt, und wir koͤnnen Dich auf nicht minder ſchoͤne Blumen betten, als diejenigen ſind, die Du in Deines Herrn Garten geſehen.“— Lal⸗ lend willigte Sylveſter ein, und forderte den Wirth auf, ihn nach einem Roſenlager zu brin⸗ gen. Der Wirth hielt ſein Verſprechen, und auf flimmernden Blumen ſchlummerte der von wil⸗ der Luſt Ermuͤdete ein, um reuevoll und ver⸗ droſſen zu erwachen.
Der Tag war heiter, aber ſeine Stirne nicht, und quälend legte ſich die Erinnerung auf ſeine Bruſt.„Wie war mir denn?* fragte er mit ſcheuen Blicken um ſich her: War ich geſtern Ich ſelbſt? — O nein; heute bin ich's, glaube ich, wie⸗ der, obſchon nicht klar beſonnen, wie wohl ſonſt.“ — Da fielen ihm Weib und Kinder und Hei⸗ math ein, und verdrießlich ſprang er auf. Fin⸗ ſter ſah er auf die ungewohnten Waͤnde, die ihn umgaben, auf das Lager, das er verließ.


