Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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A 297 0 sanctissima! ſchallte auf's neue ſehnend und flehend durch den ſchweigenden Hain.Wo⸗ her dieſe wunderbar ergreifenden Toͤne der Hei⸗ math? fragte der Fuͤrſt ſtuͤrmiſch.Crema⸗ to's Toͤchter ſind's; antwortete Prinz Julius: und hier ſteht ſeine Mutter. Albo's Schwe⸗ ſter war Cremato's Gattin, und endete kurz vor des Mannes Hintritt auf einer Luſtfahrt an der Kuͤſte. Der Schmerz um den Verluſt raffte den Wittwer hin, und ſeine Familie, wel⸗ cher Ew. Majeſtaͤt heute erſt Ihren Schutz ver⸗ hießen, bittet um einen Herd im Vaterlande. Wird ſie ſtets umſonſt flehen?Cremato, Ihrer Tochter Gatte? fragte der Koͤnig ſtau⸗ nend:die Räthſel häufen ſich.In unſe rer Erniedrigung und Armuth, im fremden Lande fand uns der fremde Mann; antwor⸗ tete die Freifrau:weniger die Liebe als die waͤrmſte Dankbarkeit, die wir ihm ſchuldeten, ſchenkte ihm Leonorens Hand. Gott ſegne den edeln Mann!Gott ſegne ihn; ſtimmte Julius feurig ein:Edler war er, als ſelbſt