Teil eines Werkes 
17. Band, Winterspenden : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1833)
Entstehung
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der Vortheil des Herrn und des Dieners, ſeit manchem Jahre, ungeſtoͤrt Hand in Hand, daß kein Geheimniß ſchier zwiſchen Beiden waltete. Eiferſuͤchtig belauerte dafuͤr der Rothe jeden neu Bedienſteten, und ließ nicht ſo leicht einen Andern in die Naͤhe des Fuͤrſten kommen. Da⸗ rum war auch von ihm allein nur etwas Ge⸗ wiſſeres in Bezug auf Arcangeli zu erfahren, und der Probſt uͤberwand den Widerwillen, ei⸗ nem Lakaien den Hof zu machen, um nur ſein eigen Gemuͤth zu beruhigen. Der Leibdiener hatte ſeines Verdruſſes kein Hehl, als kurz nach der Heimkehr in's Schloß zu Baden, des Markgra⸗ fen Beichtvater im vertraulichen Geſpraͤche die Rede auf den Italienerbrachte. Der Unwille oͤffnete dem Rothen den Mund, und er ließ ſich gar uͤbel über den fraglichen Mann vernehmen. „Der Wälſche treibt ſchwarze Kunſt;“ behaup, tete er;„er weiſſagt dem Markgrafen aus den Sternen und gegoſſenem Blei, und hat ihm,— ich weiß es— verſprochen, Gold und Diaman⸗ ten zu verfertigen, ſo viel ihm davon belieben