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Flecke glaubte ich, von ihr Verzeihung gewonnen zu ha⸗ ben hier ſah ich ſie zum Letztenmale! Wie iſt mir aber, Straatener? Man erzählt ſich wunderliche Dinge von dem Hauſe.“
»Wunderlich, und auch nicht, wie man's nimmt. Ich hab' Alles vorausgeſehen. Laßt uns hier verweilen. Mich dünkt, die Wirthin ſtehe unter der Thüre, und ich will nicht gerne von ihr angeredet ſeyn.“
„Wie? Ihr, ein alter Freund des Hauſes 2
„Je nun, die Freundſchaft hält, ſo lange ſie kann. Der Umgang brachte keine Ehre. Den Leuten ging end⸗ lich, wie man ſagt, das Waſſer an den Hals, und ſie hätten aus dem Wellenſtrudel etwa nach meinen Händen gegriffen. Das wollt' ich vermeiden, und will es jetzo noch mehr.“
„Ja wohl. Im Unglück weicht jeder Freund. Das iſt der Welt Lauf.“
„Hm, das iſt natürlich. Hat doch ein Jeder ſein Päcklein zu tragen. So ich das meinige, wie jeder Au⸗ dere. An Eurer Statt ging ich in eine andere Schenke, in die Lilie 4
„Pfui der Lilien! Nein, ich bleibe meinem alten Wirthe getreu.“
„Der Burſche iſt vor Hochmuth, Liederlichkeit und Verbrechen närriſch geworden. Die Frau... nun, Ihr ſeht, wie ſie mit dem Fant ſponſirt. Ein rechtlicher Menſch ſetzt ſich nicht mehr in die verrufene Kneipe, wo die gehenkte Maad in der Kammer, am Brunnen das ermordete Kind ſpucken ſoll. Schaut, da zieht eine Truppe von Kohlenträgern in das Haus. Eine ſchöne Geſell⸗ ſchaft. Ich bin dran, den Bockelſon aus der Gilde wer⸗ fen zu laſſen.“
»Ihr könnt's. Hat er Euch doch zum Obermeiſter gemacht. Und mit einem Worte, ich glaube nicht, was


