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Zuge Arthurs, deſſen Augen zugingen, wie die eines Schlafenden, und deſſen ruhiger Mund noch im Scheiden die Worte liſpelte:»Segen mit euch, die ihr mein Leben erfreutet! Segen mit mir, den ihr geliebt! Segen auch mit dem Unglucklichen, der mich heute ſchon ins Todten⸗ reich gerufen, denn ſein Ruf iſt ſanft, und nicht rauh die Pforte zum Jenſeits!«
Und er hatte ſie mit einem leichten Athem⸗ zuge uͤberſchritten. Die Familie Walderich er⸗ baute dem Geſtorbenen ein prunkendes Denk⸗ mal auf dem Friedhofe der Stadt, aber ſein Angedenken wird freundlicher erhalten werden in der Sage des Volks, das Arthurs Bruder⸗ liebe elegiſch beſingt in einfachen, eigenthuͤm⸗ lichen Weiſen. Auf ſeinem Hügel ſitzen die El⸗ tern mit ihren Kindern, und praͤgen den lau⸗ ſchenden Geſchwiſtern das große Beiſpiel bruͤ⸗ derlicher Eintracht und Aufopferung ein. Nahen ſich alsdann Freiherr Marimilian und ſeine Gattin Amalie und ihre Söhne, um mit feuch⸗


