Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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das Leben der Seinen oder das eigene, und er veſchloß, die Friedenbrecher zu erwarten. Weib und Tochter, denen er erlaubte, nach dem Gernsbacher Thal zu fluͤchten, wurden von der Liebe zu ihm zuruckgehalten, und vertrauten auf Badens Naͤhe und Chriſtians Beiſtand.

So kam die naͤchſte Morgenroͤthe heran, und der Maier wagte ſich nach Baden, um zu hoͤren, was ſich begeben. In der Stadt herrſchte dumpfe Stille, dumpfe Angſt. Nur in den Kir⸗ chen ſchrie ſich das Volk in Worten aus; aber dieſe Worte, dieſe Gebete fruchteten nicht. Noch am ſelben Tage ruͤckten Trommelſchlager und Of⸗ fiziere des Feindes in die wehrloſe Stadt, vor das Schloß des Markgrafen. Ihr beſter Herold

war der Schrecken, und Niemand dachte an

Widerſtand. Als der Maier beſorgt die Stadt⸗ verließ, wimmelte ſchon alles darinnen von Franzoſen. Die Gäͤſte machten ſich's ſchnell bequem. Das ruͤſtige Quartiermeiſteramt be⸗ ſorgte ihr Unterkommen, und der Buͤrger folgte dem Beiſpiele ſeiner Fürſtin, duldete und