Teil eines Werkes 
2. Band (1830)
Entstehung
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Habſeligkeiten des Maiers bereit ſtand, gefluͤch⸗ tet zu werden. Alle Kraft, allen Muth laͤhmte uͤberdies das Bewußtſeyn des ſichern Ungluͤcks, das bevorſtand. Denn ſchon wimmerten von nah und fern die Sturmglocken der Doͤrfer; von Badens Thuͤrmen heulte die Klage, und die einbrechende Nacht ließ deutlich Flammenroͤthe am Horizont erkennen. Verſprengte Bauern aus den Rheindoͤrfern kamen wahre Bilder des Elends an, und wußten nicht genug von der Wuth der franzoͤſiſchen Soldaten zu erzäh⸗ len, die geſchworen haben ſollten, ganz Deutſch⸗ land mit Fackel und Schwert zur Wuͤſte zu machen. Sie betheuerten, die fremden Banden wuͤßten auf's Haar die vergrabenen Schätze zu finden, und die verlaſſenen Haͤuſer mache ihr Zorn ohne Weiteres der Erſe gleich, waͤh⸗ rend andere, deren Bewohner geblieben waren, der Verwuͤſtung entgangen ſeyn ſollten. Dieſe ſchwankenden Geruͤchte machten vielen Eindruck auf den Maier, der, beguͤtert und Gut liebend zugleich, fur ſeine Habe mehr zitterte als fuͤr