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mochten, ohne Verſtärkung in die Schlucht einzudringen. Rings an den Höhen brannten ihre Wachtfeuer. Mitten im Thale loderte ein Haus in vollen Flammen: Franzisco's beſcheidene Wohnung. Die meiſten Soldaten des Pikets waren dem Brande zugekehrt, und James glitt durch Stauden
und hohes Gras an dem Zelte vorbei, ohne bemerkt zu
werden. Neben dem Bache ſich haltend, und in tiefes Dunkel verſchleiert, näherte er ſich den Hütten. Vor ihren Thüren ſtanden die zurückgebliebenen Einwohner, mit Schmerz und Händeringen auf die Trümmer ihres bisherigen beſcheidenen Glückes ſehend. Um den Betplatz war die größte Menge verſammelt, und viele Soldaten ſtanden, theils bewaffnet, theils in bequemer Ruhe, umher. Der Pater Aſſiſtent, be⸗ gleitet von dem Brigadier und den Pionniers, führte hier ein merkwürdig Schauſpiel auf.„Nieder mit dem Bilde, das hier die Heiden unſerm Heiland zu Hohn und Spott, errichtet haben!“ rief er mit wilder Begeiſterung, in ſeiner Hand ſelbſt ein Beil ſchwingend:„Nieder mit dem Götzen⸗ bilde eines wahnfinnigen Opferdienſtes! der elende Franzis⸗ kaner hat Euch, Ihr Verblendeten, nur vorgeſpiegelt, daß dieſe Rieſengeſtalt Euern Erlöſer vorſtelle; er hat aber den Teufel hinein gebannt; wie die heidniſchen Mexikaner in den gräßlichen Huitulopochtuli! Vergebung der Sünden dem, der mit thätiger Hand hier angreift, wie ich! Nieder mit dem Zauberblendwerk des verruchten Bettelmönchs!“
Er führte den erſten Streich nach dem Bilde des Er⸗ habenen, deſſen Jünger er ſich doch prahlend ſelbſt nannte, und zwanzig Fäuſte wütheten wie der Blitz gegen die ehr⸗ würdige Geſtalt. Sie ſank zerſtückt in den Raſen. Ihre Trümmer flogen in das wilde Feuer des angezündeten Hauſes,


