Teil eines Werkes 
3. Band, Der Jesuit : Charaktergemälde aus dem ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts : 1. Band (1838)
Entstehung
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daher, bietet Ihnen Tabak; Sie ſchnupfen, ſchlafen ein, und finden ſich am andern Morgen entweder im Werbhaus, oder auf einem holländiſchen Transportſchiffe. Nicht ſo, mein Herr?

Ich weiß das nicht.

Sie wiſſen das nicht? Parbleu! das iſt zum Lachen. Nun, nun! Sie haben freilich nichts mehr zu riskiren. Junge Seelen ſind die beſten. Na! wie gehen hier die Ge⸗ ſchäfte?

Welche?

Sapperment! die Ihrigen. Wie läßt ſich die Kaperei an? Ja, bei uns gibt's einen tüchtigen Menſchenſchlag, wie gemacht zum Matroſen und Soldaten. Wie viel Seelen ha⸗ ben Sie ſchon auf dem Korne? Na, Männchen! machen Sie mir doch aus Ihrem Handel kein Geheimniß. Parbleu! ich bin auch ſchon in Amſterdam geweſen. Ich kenne die Vögel an den Federn. Thun Sie nicht ſo unſchuldig. Unſer Ma⸗ giſtrat kann einen Puff vertragen, iſt ſeelenfroh, wenn man ihn ungeſchoren läßt, drückt beide Augen zu. Damit Sie aber ſehen, wie redlich meine Abſicht iſt, ſo bin ich bereit, Ihnen ein bedeutenderes Pfand meines Vertrauens zu ge⸗ ben.

Monſieur! Wofür halten Sie mich?

Ei, Liebſter! wozu die Umſtände? Für ein kluges Hol⸗ länderchen, für ein pfiffiges Seelenverkäuferchen. Machen Sie mir doch nichts weiß. Ich hatte noch nicht die Ehre, Sie zu kennen,aber wie ich Sie heute mit dem Kapitän Tormerpick aus dem Schwanen treten ſah, vertraulich, Arm in Arm, von Geſchäften redend, ich war im Kaffeehauſe gegenüber, da hatte ich's auf der Stelle weg. Der