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ſen fuͤhle, die Gemeinde der Auserwählten nach manchen traurigen Erfahrungen zu verlaſſen.“ Die gute alte Frau ſchwieg jetzt ſtille, und drehte ſich, weil ihr die Schamrdthe bis in die grauen Haare emporſtieg, ſchier gaͤnzlich von mir ab, mit gefalteten Haͤnden und geſenktem Haupte. Ich war ſehr beſtuͤrzt, denn ich war auf ein ſol⸗ ches Denouement nicht präparirt. Nun wurde mir freilich klar, warum die werthe Familie mir ſo zugeſetzt, denn unſtreitig hatte Frau Chriſtiane ihre Abſichten den Blutsſreunden vorgetragen, und ſich trotz ihrer Einreden wenig irre machen laſſen. Doch war mir eben ſo klar, daß ich die gute alte Wittib nicht heirathen konnte, ſintema⸗ len ich lieber als Hageſtolz bei einem Stuͤcke Schwarzbrod geſeſſen, als verheirathet mit einem alten Weibe, das ich nur um's Geld genommen, bei einer Feldmarſchallstafel. Aber es wurde mir difficil, die redliche und wohlwollende Frau alſobald durch einen Refus zu afficiren. Daher war ich froh, als ſie mir ſelbſt eine Bedenkzeit von einigen Tagen offerirte, und ich acceptirte dieſelbe alſobald, worauf ſich die Wittib mit ei⸗ ner zuͤchtigen Verneigung empfahl.
Meine Meditationes waren nicht lang, ich reſolvirte mich, noch ehe der Tag verlaufen, zu thun, was ich nie vor dem Feinde gethan ha⸗


