Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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der Viſite des Diaconus nichts wiſſe, ſo wollte ich ihr das Desagrement erſparen, ſchob vorläu⸗ fig meinem Zorn eine and're Urſache unter, und fragte nach ihrem Wunſch und Begehr. Sie bat mich, nicht ohne einigen Embarras, den Fou⸗ rierſchuͤtzen zu dimittiren, und ich ſchickte den Philipp hinaus, weil ich nichts anders erwarte⸗ te, als daß ſie mir aufkuͤndigen, und ſomit eine General⸗Explication herbeifuͤhren wuͤrde. Nun ſetzte ſie ſich in einen Lehnſtubl mir gegenuͤber, und begann, wie immer, mit an den Boden ge hefteten Augen und zaudernder Manier:Zu⸗ voͤrderſt muß ich den Herrn bitten, daß Er nicht ſchlecht von mir denken moͤge, und Ihm bemer⸗ ken, daß wir alle mit unſern Herzen und Sin⸗ uen in Gottes Hand ſtehen, weß Alters wir auch ſeyen. Der Herr Lientenant wohnt nun ſchon ſeit einiger Zeit in meinem geringen Hauſe, und hat ſich die Eſtime von allen Leuten, die da aus⸗ und eingehen, erworben. Proſit die Mahl⸗ zeit, dachte ich bei mir ſelbſt, indem ich mich an die Flegel von Schwager und Prediger erin⸗ nerte. Die Wittib fuhr aber fort:ch na⸗ mentlich habe in des Herrn Lieutenants Ankunft bald mehr zu ſehen geglaubt, als nur einen Zu⸗ fall und die Fuͤgung des Ungefährs. Wie ich Ihn ſo vor der Uhr ſitzen ſah, die mein Seliger