Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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250 hergeſetzt, weil ſie eben doch fuͤr die Zukunft der Kinder von Gewicht war.

Der Oncle und die Tante waren ganz be⸗ ſturzt, und der Diaconus, der dazukam, ſtellte mit ſeiner näſelnden Stimme die Meinung her⸗ aus, daß wohl Alles das Werk eines boͤſen Gei⸗ ſtes geweſen, und der Mann mit den langen Haaren das Geſpenſt eines gewiſſen Raͤubers und Vagabunden, der vor geraumer Zeit die Gegend um Neuſtadt unſicher gemacht, und in jenem Schloſſe ſein Hauptquartier aufgeſchlagen. Alle kamen darin uͤberein, daß der Boͤſe die Kinder tentirt habe, aber der Schutz des Himmels uͤber die Verſuchung die Victvrie davongetragen. Frau Chriſtiane nahm Anlaß davon, mir noch am ſel⸗ bigen Abend zu ſagen, daß es wahrlich wie es in der Bibel ſteht nicht gut ſey, wenn der Menſch allein iſt, indem der Schlingen und Ge⸗ fahren allzuviele auf den einſamen Paſſagier lauern. Ich gab ihr Recht, und erprimirte mich dabei ſcherzhafterweiſe ſo, daß ich zwar froh ſey, daß die Kinder von der Verſuchung gerettet wor⸗