Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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248 Schweſter Namen um Pardon, und etzaͤhlte, daß ſie auf das ruinirte Schloß ſpaziert waͤren, und lange Zeit von dem Berge herab in die Stadt und die Gaͤrten vigilirt haͤtten. Da ſey ihnen aber Beiden der Schlaf angekommen, und ſie haͤtten ſich unfern von einem Hollunderbuſch niedergeſetzt, die Augen zugemacht, und waͤren alſobald eingeſchlummert. Beiden jedoch hat was gewiß ſehr extraordingir iſt ein und das⸗ ſelbe getraͤumt: namlich von einer ſchoͤnen Mu ſique, die ſich plotzlich neben ihnen in den Luͤf⸗ ten hat hoͤren laſſen, und worauf ein großer Wohlgeruch ſich um ſie verbreitete. Dann ſey die Geſtalt eines Mannes mit langen Haaren, in einem Reiſemantel und ſpitzigen Hute hinter den Truͤmmern hervorgekommen, und habe ſich ihnen approchirt. Weil der Mann von abſchre⸗ ckender Viſage war, und einen dunkeln Schim⸗ mer um ſich verbreitete, furchteten ihn die Kin⸗ der, obſchon er mit ſuͤßen Worten zu ihnen re⸗ dete, und ſie invitirte, mit ihm in ein Kellerloch zu ſteigen, ſo er bezeichnete, und dort viel Geld