Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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24 ſprochen, hoffe ich. So wie ſie nun im Himmel unſere Fuͤrbitterin iſt, ſo wollen wir auch hier zu ihr beten, und nicht minder fuͤr die Seelen aller irregeleiteten rechtglaͤubigen Weiber. Die Seelen der Ketzer kuͤmmern uns ohnehin nichts, und wir wuͤrden ihnen wenig helfen, da ſie alle verdammt ſind! So, meine Freunde! Nun noch ein kleines Scherflein in meine Muͤtze, damit ich zu⸗ frieden heimkehren kann, um fuͤr Euch ein neues Lied zu erſinnen, welches Euch Nutzen und Be⸗ lehrung bringt. Der Himmel vergelte es Euch tauſendfach an Euern Kindern, und der Segen des heiligen Vaters ſey fur Euch ein doppelter.

Der Bänkelſänger kehrte heim in ſeine räu⸗ cherige Spelunke unfern von dem Monte testac- eio. Sein Weib ſchleppte ihm das Nachtmahl von fetten Kuchen und wuͤrzigen Zwiebeln herbei, und labte mit einem tuͤchtigen Kruge voll Weins