Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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Da dͤffnet ſich erſchreckt nicht zu ſehr, meine Freunde, denn dieſe Geſchichte iſt wahr, und nicht etwa ein Spiel der Einbildungskraft Paola's Mund, und aus ihm dringt ein rauher Ton, wie der einer Poſaune, und droͤhnt ihm in's Ohr:Du biſt am Ziele, feiger Suͤnden⸗ knecht! Du wollteſt einer Jungfrau die Ehre, einer Mutter die Tochter, der Kirche eine verlobte Braut rauben, und dieſes koſtet jetzt ſchon Dein Leben. Weißt Du, wer ich bin?

Wimmernd ſiarrte Tebaldo nach Pavla's Munde, der ſich aufthat, wie der Rachen eines Delphins, und woraus ein gehoͤrnter Kopf mit Ziegenbart und gluͤhenden Augen und feuerſpruͤ⸗ henden Naſenloͤchern ſprang, und Paola's runde Arme wurden zu lang behaarten Teufelsklauen, und ihr Gewand zerfiel wie muͤrber Staub, und Satan ſelbſt in ſeiner ſcheußlichſten Geſtalt er⸗ hob ſich, ungeheuerlich ſchnaufend, und ließ nicht ab von dem Maler, deſſen Kehle unter dem gewaltigen Griff des Hollengeſpenſtes nur