Teil eines Werkes 
31. Band, Herbstviolen : Erzählungen und Novellen : 2. Band (1834)
Entstehung
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Augen entdecken koͤnnte; Deine Ehre lauft nicht Gefahr, und eine kurze Weile reicht hin, daß ich Dei⸗ nen wunderſchoͤnen Arm ſammt der zierlichen Hand mit leichten Kohlenſtrichen copire, wenn Du mir dieſes Gluͤck zu Theil werden läſſeſt. Ich warte Deiner, wann es morgen Abend zum Gebet laͤutet, unter der Thuͤre meiner Wohnung, und hoffe zuverſichtlich auf Deine Zuſage.

Paola weigerte ſich anfangs, und bald gab ſie nach. Ihr kennt ja die Weiber. Sie ver⸗ ſprach zu thun, wie der fremde Schmarozer es verlangte, und freute ſich im Voraus, die Uner⸗ fahrene, auf den verhaͤngnißvollen Abend.

Ihre Mutter lag kränklich zu Bette, und fragte die Tochter:Was ſchmuͤckeſt Du Dich alſo, mein Kind? Wozu das feine Sonntags⸗ hemd mit den durchſichtigen Spitzen? Wozu das Corallenhalsband von Deiner Pathin? Willſt Du Deine arme Mutter verlaſſen, um zu einem Feſte zu gehen? O, halte an den Geboten Got⸗ tes, und laß Dich nicht von den leichtſinnigen

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