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Lebrun.
ſetzte:„Im Schatten der Cedern gedeiht nur das Verdienſt.“
Corneille lächelte, und entgegnete kurz:„Mei⸗ nen Sie die Cedern von St. Germain?“
„Wachſen dieſe Bäume nicht auf dem Liba⸗ non allein?“ fragte unſchuldig und mit dem Motio des Gleichniſſes unbekannt, der beruͤhmte Lafontaine.
„Herrn Corneille's Verdienſt wurde an der Sonne ausgebruͤtet;“ verſetzte Molière.
„Der große Condé hat in ſeinem Cinna ge⸗ weint;“ ſagte Bachaumont.
„Noch mehr; Richelien hat ihn gehaßt, und der Haß der Miniſter iſt ein Triumph ehrlicher Leute;“ fuͤgte Scarron, Mazarin's gedenkend, mit boshaftem Witze bei.
„Dafuͤr liebt ihn auch ganz Frankreich!“ rief Chapelle frohlich:„Wenn Euch Niemand beſingt, Corneille, ſo thue ich's!“
„Mein Pinſel ſoll Euch verewigen!“ betheuerte


