— 353— gefeierten Ninon die uͤbrigen Mitglieder der Ge⸗ ſellſchaft vorzuſtellen: den Herrn Georg von Scu⸗ dery, Gouverneur von Notre Dame de la Garde in der Provence, und das Fraͤulein Scudery, ſeine Schweſter; den Begleiter der Letztern, Herrn Peliſſon⸗Fontanier, einen der geſchätzteſten Lite⸗
ratoren des Koͤnigreichs; den gemuͤthlichen Schuͤtz⸗
ling der Herzogin von Byuillon: den reizenden Fabeldichter Lafontaine, und endlich den Adler der damaligen Tragoͤdie— den großen Cor⸗ neille. Die Genannten zeichneten ſich durch die Verſchiedenheit ihrer Charactere aus, und Scar⸗ ron hatte ſie deßhalb um ſich verſammelt. Vil⸗ larceaur reichte dem harmloſen Lafontaine die Hand, der ſie mit dem wohlwollenden aber zer⸗ ſtreuten Blicke, der ihm eigen war, kuͤßte, als ſey es die einer Dame von Stande. Der Herr von Scudery, mit vornehmer Gleichgültigkeit auf Ninon herniederſehend, begruͤßte um ſo feierlicher den Marquis, als den faſt einzigen Adeligen in der Buͤrgergeſellſchaft. Das Fraͤulein von Scu⸗ dery, dem Anſtande huldigend und reine Sitten
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