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Quinault ſchob flugs ſein Gedicht in die Taſche, und that, wie ihm geheiſſen. Das Ge⸗ laͤchter in der Stube loſ'te ſich in einen Schrei der frohen Ueberraſchung auf, und Scarron's hei⸗ ſere Stimme rief ein luſtiges:„Evan Evve! Vi⸗ vat Leontium!“
Die Thuͤre ſprang weit auf. Einige Herren mit Lichtern in den Haͤnden, Servietten uͤber dem Arme, und Kraͤnze von Rebenlaub auf den Kop⸗ fen, eilten den Gäſten entgegen, fuͤhrten ſie im Triumph ein in das feſtlich geſchmuͤckte Gemach. Die lieblichen Sänger Bachaumont und Cha⸗ pelle, vom Weine gluͤhend, und den Becher in der Hand, empfingen ſie mit einer bacchiſchen Hymne, zu welcher der junge Lully mit drolli⸗ gen Verbeugungen die Accorde auf der Violine ſtrich. Hinter der lecker beſetzten Tafel behaup⸗ tete der Hausherr den Ehrenplatz, die Schlaf⸗ muͤtze, von gruͤnem Laub bekränzt, auf dem Haupte, und nickte mit demſelben lachend und ſingend den Kommenden entgegen, weil ihm die Fuͤße den Empfangſchritt, und die Hände den


