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ging voraus und leuchtete nach der Rue d'Enfer. Durch das Dunkel der Gaſſe blitzten Scar⸗ ron's erleuchtete Fenſter; durch die Stille der Nacht ſchallte lautes Gelächter herab. Ninon verſprach ſich einen herrlichen Schmaus fuͤr Ohr und Einbildungskraft, und kletterte wohlgemuth die Treppen hinan, die zu des jungen Ehepaars beſcheidener Wohnung fuͤhrten. Auf dem Vor⸗ plaͤtzchen, einer Art von Antichambre, ſaßen und lehnten einige Bediente umher, unter ihnen ein junger, ſchmächtiger Menſch von blaſſem Anſe⸗ hen, der abgeſondert von den uͤbrigen, bei'm Schimmer einer Lampe mit einem Bleiſtift auf dem Blaͤttchen Papier kritzelte, das er in der Hand hielt.
„Du hier, Quinault?“ fragte denſelben Mo⸗ liere, ihm auf die Schulter klopfend:„So flei⸗ ßig, mein junger Poet? Gewiß ein Hochzeitge⸗ dicht? Bravo! Dein Herr, der gute alte Triſtan, iſt, wie ich merke, auch hier zu finden? Melde uns an, mein lieber QOuinault! Mademoſelle die lEnclos, und der Herr Margquis de Villarceaur.“


